Der Terminplan für Familie Kalinowski wird immer voller.
Turniere, Trainingslager, Lehrgänge, Meisterschaftsspiele und noch das „normale“ Training. Filip ist viel unterwegs in Sachen Tischtennis.

Am 26./27. Januar war er in Göttingen bei den Landesmeisterschaften.
Die Gruppenphase lief sehr gut und Filip konnte als Gruppenerster in die K.O.- Runde einziehen. Auch hier bewies er, dass er sich weiterentwickelt hat. Souverän gewann er mit 3:1 Sätzen und zog ins Viertelfinale ein. Hier erwartete ihn Timo Shin von Hannover 96. „Timo habe ich schon einmal geschlagen.“, so der Mutmacher. Im Spiel lief es dann aber nicht optimal. Zwar konnte Filip einen Satz für sich entscheiden, letztendlich war sein Gegener aber schlichtweg cleverer und gewann mit 3:1. „Ich bin ein Stückchen näher an die ersten 4 in Niedersachsen herangekommen, aber ich komme zur Zeit noch nicht an ihnen vorbei um auf dem Treppchen zu stehen“, so lautete sein realistisches Fazit.
Im Doppel sah das mit dem Treppchen schon anders aus. An der Seite von Noah Manning (Spvg Oldendorf) zog Filip ins Finale ein. Dort waren die Gegner allerdings übermächtig, so dass sich die Beiden mit Platz 2 begnügen mussten.

Kaum zurück in Welling stand schon der nächste Termin an.

Am Montag, den 04.02.2019 sollte es für eine Woche nach Ungarn gehen.
Die Eltern wussten nicht, ob sie sich freuen sollten. Ihr Sohn fährt mit dem Niedersächsischen Kader für eine Woche ins Ausland. Und die Schule ? Eine ganze Woche vom Unterricht befreien lassen und den Unterrichtsstoff nacharbeiten? So ganz wohl war es Mutter Renata nicht bei dem Gedanken. Nach Gesprächen mit der Schule stellte sich das Ganze aber nicht als riesiges Problem heraus. Filip wurde vom Unterricht befreit und durfte sich auf sein erstes internationales Turnier freuen.
Mit dem Bully ging es zunächst von Hannover für 3 Tage nach Sopron (Ungan) unweit der österreichischen Grenze ins Trainingslager. Anschließend weiter in das ca. 200 km entfernte Budapest zu den 24 th International Open. 25 Nationen waren hier am Start. „Die Chinesen waren auch dabei“, erzählte ein sichtlich beeindruckter Filip von der seiner Reise. Es war ein reines Einzelturnier, bei dem jeder Spieler für sich kämpfte. Filip schaffte es bis in Achtelfinale und war ganz begeistert, so weit gekommen zu sein.
„Jetzt muss ich nur noch für die Schule nacharbeiten “ …...
Das ist wohl der Preis, wenn man soviel unterwegs ist, aber mit etwas Fleiß wird Filip auch diese Hürde nehmen.

   

   

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